Das staubbeladene Rohgas wird über einen oder mehrere Eintrittstutzen in den Naßabscheider geführt.
Durch die Gestaltung der spiegelbildlich angeordneten Rohgasräume wird zum einen eine wirksame Vorabscheidung der Grobteile erreicht, die ohne Durchströmung der eigentlichen Benetzungsdüsen direkt auf die Wasseroberfläche fallen, zum anderen wird eine gleichmäßige Verteilung der Gasströme auf die Abscheiderelemente erzielt.
Die eigentlichen Benetzungszonen sind als Kurz-Venturi-Düsen ausgebildet, die eine entsprechende intensive Staubbenetzung garantieren, die durch die besondere Wäscherkonstruktion auch noch nach dem Düsenaustritt fortgesetzt wird.
Nach dieser Kontaktzone wird die Waschflüssigkeit durch ein Umlenkblech in das Wasserbad zurückgeleitet.
Durch einen nachgeschalteten Tropfenfänger werden zusätzlich kleinste Wassertröpfchen abgeschieden und die so gereinigte Luft zum Ventilator geleitet.
Der ausgewaschene und sedimentierte Staub wird entweder über ein Absperrorgan am Filterende abgelassen oder durch einen Schlammräumer ausgetragen.
Aufschwimmende Schadstoffe werden über eine besondere Überlaufeinrichtung entfernt.
Der Wasserverbrauch des Naßabscheiders entspricht dem mit dem Schlamm abgeführten Wasseranteil sowie der Dampfaufnahme des zu reinigenden Gases.
Bei der Reinigung von Kaltgasen ist demgemäß der Wasserverlust entsprechend gering, bei warmen Gasen kann der Wasserverbrauch entsprechend den Temperatur- und Feuchtezuständen zwischen Roh- und Reingasseite vorausbestimmt werden, wobei auf der Reingasseite von einer relativen Feuchte > 80% ausgegangen werden muß.
Technische Daten
Filtertyp:
NV 40 T Oe
Staubart/Medium:
Metallstäube in Härterei
Volumenstrom:
40.000 m³/h
Blick auf den Nasswäscher mit Rohrleitung
Rückseite des Nasswäschers
Erfassungselemente für den Nasswäscher