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Linie
Funktionsweise der WALTER Schlauchfilter
 
Das staubbeladene Gas wird über den Rohgas-Eintrittsstutzen in das Filter geführt. Im Rohgasraum erfährt die Strömung eine sehr starke Verzögerung und Umlenkung, wobei Grobteile aus dem Gasstrom ausgeschieden werden. Die Filterelemente sind dadurch weitgehend vor Abriebverschleiß geschützt.

Beim Durchströmen der Filterschläuche von außen nach innen wird der Staub auf der geglätteten Außenseite des Schlauches zurückgehalten. Das gereinigte Gas gelangt sodann aus dem Schlauchinneren in den Reingasraum und von dort ins Freie, sofern keine Rückführung in den Arbeitsraum vorgesehen ist.

Je nach Eigenschaft des abzuscheidenden Staubes bildet sich auf der Oberfläche des Filtermediums ein mehr oder minder dicker Staubbelag, der als Filterhilfsschicht wirkt.
Durch periodisches Abreinigen muß diese Schicht aufgebrochen und bis zu einem gewissen Grad von dem Filtermedium entfernt werden. Dies geschieht mittels eines impulsartigen Druckluftstrahls, der durch den Injektoreffekt eine zusätzliche Verstärkung erfährt.

Diese Druckluftimpulsabreinigung dauert zwischen 100 und 200 ms. Sie wird jeweils bei nur einer Schlauchreihe vorgenommen. Dadurch läßt sich das Filter für den Online-Betrieb einsetzen, d.h. die Regenerierung der Filtermedien erfolgt vollautomatisch währen des ungedrosselten Filterbetriebes.

Der abgeschiedene Staub fällt in einen Staubsammeltrichter und wir von da entweder automatisch über ein entsprechendes Austragsorgan oder manuell über Staubsammelbehälter bzw. Staubsäcke entsorgt.

Funktionsschema WALTER Schlauchfilter
Funktionsschema WALTER Schlauchfilter